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„Wie der Phönix aus der Asche…“

Leben und lebendig sein, bedeutet die Bereitschaft zu immerwährender Neugeburt. Aus einer Knospe wird jedes Jahr eine Blüte, nach dem Besuch von Bienen und Insekten Samen und einige davon werden zu neuen Pflanzen andere fallen zu Boden, vermodern und werden Dünger.

Nichts vergeht, sondern alles verändert seine Form.

Warum sollten wir zweibeinigen Wesen eine Ausnahme sein?

Auf unserer Reise durch die kurze Zeit dieses irdischen Daseins zwischen Geburt und Tod erwarten uns zyklische Veränderungsprozesse, die manchmal alles hinfortreißen, was uns sicher und lieb erschien. Das Gefühl zu sterben, jahrelang kein Licht zu sehen, um dann wieder zu lernen, sich wie ein Kind an den kleinsten Naturerscheinungen zu erfreuen, das ist der Pfad ins Jetzt.

Ich selbst habe diese tiefgreifenden Umschwünge oft erlebt und bin immer wieder wie der Phönix aus der Asche aufgestanden. Dank all der leidhaften Erfahrungen bin ich aus dem Weltentraum „erwacht“ und besuchte weisen Wesen, Orte, lernte schamanische mystische Meditationstechniken und studierte allerlei Philosophie. ALL die Anstrengung, um „heil“ zu sein, weniger Schmerzen zu haben – und – vielleicht ist genau das mein Denkfehler: Das „heil sein wollen“ – die Fixierung auf Gesundheit, der Glaube, dass mich ausgewählte Lebensmittel und Pülverchen länger leben lassen, ist die eigentliche Krankheit des 21. Jahrhunderts. ANTIÄGING (extra mit ä! = Diskriminierung des Lebensprozesses, was geboren wird muss sterben, vorher verwelkt jede Pflanze).

Es gibt in unserer Dimension von Tag & Nacht keinen „Endpunkt“ oder eine Ziellinie, wie viele glauben, die Massenhypnose ist in vollem Gange und Aldous Huxley lässt grüßen.

Das Leben ist ein Zwiebelprozess, immer eine neue Schicht, die sich eröffnet – eine schöner als die andere. Der Wille zur Selbsterkenntnis,  innerlich wachsen und frei(er) von Denkmustern und Programmierungen werden, ist meine Reiseroute auf der Straße des Lebens (Zodiakus/Tierkreis = Straße des Lebens).

Diese einzigartige Seelenreise hat mich zu unglaublichen Begegnungen, wundervollen Büchern, Vierbeinern und Koinzidenzen geführt, die mir die Sprache verschlagen.

M-ICH  immer wieder von Denk- und Glaubensmustern befrEIen, die Weltenkulisse mit Humor und Augenzwinkern betrachten, ist tatsächlich reine Übungssache und harte Umprogrammierungsarbeit. Das Gehirn ist ähnlich wie der Körper ein Programm, das täglich mitschreibt, wenn wir ungrebremst vor uns hin sinnieren und Gedankenmüll produzieren, der in 95 % aller Fälle negativ und voller Zweifel ist.

Mich beflügelt die Vision des lebenslangen Lernens, immer wieder den Ichzaun erweitern, jenseits eigener Vorstellungen und Definitionen, bis er sich selbst auflöst.

Den ALLtag mit Sanftheit und Dankbarkeit mir selbst gegenüber bewusst atmend leben, das ist der Pfad und eine tägliche wunderbare Aufgabe. Freudvolle Samen in meinen Geist säen und kultivieren.

Meine Lebenslehrmeister sind vierbeinige Seelengefährten & Naturwesen, die sich hier zu Wort melden.

In diesem Sinne freue ich mich, dass wir ein Stück des Erdenweges gemeinsam gehen.

Iris Margarete Hesse

irishesse.jimdo.com

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