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Mentaltraining

Das wesentliche Element in unserem Leben sind wir selbst. Wir sind der wichtigste Mensch in unserem Leben.

Wir können entscheiden, wie wir denken, handeln und fühlen. Mentaltraining bedeutet für mich, unseren Geist (mind) so zu fokussieren, dass wir unsere volle Leistung und unser ganzes Potenzial mit freudigem Herzen abrufen und entfalten können. Wie auch immer die Motivation ist, sei es der Wunsch nach sportlichen Erfolgen, ein persönliches Ziel oder Probleme, wie Stress und Angstzustände

Die gute Nachricht aus den Neurowissenschaften (s. u. a. Gerald Hüther) ist, dass wir jederzeit neue Dinge lernen und alte gedankliche Programme überschreiben können, wenn eine entsprechende Motivation vorhanden ist. Die Mitgefühlmeditation der buddhistischen Mönche, die sich für eine Studie zur Verfügung stellten, zeigt, dass die für Empathie verantwortlichen Gehirnareale größer werden. Das Gehirn ist jederzeit lernfähig.

Das zentrale Element des Lebens und eines jeden Trainings ist unser Bewusstsein und die Fähigkeit sich optimal auf dem Moment zu fokussieren. Beobachten wir uns selbst einen Tag lang. Was tue ich im Alltag so „nebenbei“ ohne ganz mit dem Bewusstsein bei der Tätigkeit zu sein? Was denke ich so vor mich hin? Sind es in die Zunkunft gerichtete, sorgenvolle Gedanken? Sind es gedankliche Mühlen, die vor sich hin plätschern? Sind es selbstkritische verurteilende Gedanken?

Unser Verstand pendelt immer zwischen Zukunft und Vergangenheit, zwischen Hoffen und Befürchten. Der erste Schritt beginnt im Alltag, in der Beobachtung unserer Gewohnheiten, Gedanken und Handlungen, ohne uns zu kritisieren oder zu verurteilen. Die Entscheidung eine neue freundschaftliche Beziehung zu uns zu entwickeln, ändert alles, sowie die alte Weisheit: Übung macht den Meister!

Meditation bedeutet Gegenwärtigkeit im Jetzt: ganz beim eigenen Atemstrom zu sein, im Tun, im Gehen etc. und sich dabei warmherzig und wohlwollend begegnen. Sich loben für kleine Dinge, dankbar zu sein für das Leben, den Körper, die warme Mahlzeit. Klingt unspektakulär, hat aber große Wirkung auf unser gesamtes System.

Es ist die freundliche Beziehung zu uns selbst, die langfristig den Unterschied beim Training und dem Üben macht, denn das Gehirn programmiert wiederholende Gedanken und schreibt ein Muster. Es gilt eine wohlwollende Fehlerkultur zu entwickeln, sich zu zulächeln und innerlich in den Arm nehmen. Wenn wir in unserem Leben Rückschau halten, so stellen wir fest, dass nach Krisen und Verletzungen häufig große Entwicklungsschritte folgten.

Im Nichtgelingen liegt auch ein Zauber, dadurch wird unser Eifer geweckt, Neues zu lernen, anders zu denken, zu handeln und zu fühlen. Das Leben besteht aus Ein- und Ausatmen, Tag und Nacht, Freud und Leid. Es ist die Grundbedingung unseres Seins. Das lineare Denken ist völlig unrealistisch und klammert Krisen aus.

Unsere Gesellschaft badet mit Vorliebe in Kritik, Leistungsanspruch und Wettbewerb. Diese Art von geistigem Training stellt sich gegen die Lebenseinstellung der gesellschaftlichen Mehrheit. Herzlichen Glückwunsch, dass Sie dabei sind einen anderen Weg zu gehen.

Wir benötigen drei- bis fünftausend Wiederholungen, um gedanklichen Skripte neu zu schreiben. Jeder Sportler kann ein Lied davon singen, wie wesentlich präzise Wiederholungen und Visualisierung von Übungen sind, damit diese irgendwann automatisiert abgerufen werden können.

Wohlwollende und dankbare Gedanken stärken das kleine Gehirn des Menschen – das Herz!

Das Herz ist ein vom Gehirn unabhängiges Netzwerk. Wissenschaftlichen Studien zufolge befinden sich im Herz ca. 40.000 Nervenzellen. Es denkt, fühlt und erinnert sich unabhängig vom Gehirn. Sie können sich jetzt ausmalen, wie die Auswirkungen von sorgenvollen Gedanken, Zorn und Wut auf unser System sind. Die Ausschüttung von Stresshormonen, wie Adrenalin und Cortison schwächt das Gesamtsystem. Mentaltraining bedeutet die Übung der Präsenz im Jetzt. Damit wird das Herzfeld gestärkt und wir können langfristig die für uns richtigen Entscheidungen treffen.

Ganz und gar im Körper zu sein, Bewegungen wie Kaffee kochen, Zähne putzen, essen etc. mit ganzer Aufmerksamkeit auszuführen, bedeutet keinerlei Investition von extra Zeit. Wenn die üblichen Gedanken kommen, nehmen wir diese wahr, und bezeichnen diese mit „denken“ ohne zu urteilen und kehren zum Ausatemstrom zurück. Diese kleine bedeutsame Übung verhilft Ihnen zu mehr Gegenwärtigkeit und Gesundheit.

Aus meiner Sicht ist ein auf den Moment ausgerichtetes  Bewusstsein und der zärtliche Umgang mit uns selbst, das wesentliche Element für ein gelasseneres Leben. Erfolg ist ein wunderbares „Nebenprodukt“ dieses individuellen geistigen Trainings, das ich u. a. anhand der Astrosophie für Sie persönlich ausarbeite, denn kein Mensch ist wie der andere.

Ich freue mich auf Sie und den Weg mit Ihnen!

Iris M. Hesse

 

 

 

 

Published inLebenskriseLebenskunstSelbsterkenntnis

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