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Paco als Seelenspiegel

Gerade beginnt mein neues Leben: eine gemischte Herde, so wie in meiner Kindheit. Stuten, Fohlen und Wallache zusammen auf einer großen Koppel, mein Blick verliert sich am Horizont. Weite. Was für eine Freude!

Ich kann mich in den ersten Tagen nicht lösen von meinen neuen Herdengenossen und mutiere zum Hengst, bei so vielen attraktiven Stuten. Das bringt meine Zweibeinerin an ihre Grenzen und führt sie zu ihren Seelenthemen. Diese unbändige Urkraft, die ich ausstrahle, das mich nicht halten und bremsen können, wühlt etwas in ihr auf. Ein paar Tage dauert es, dann ist sie mit ihrer Angst verlassen zu werden in Berührung gekommen.

Meine Zweibeinerin hat viel mit mir und von mir gelernt. Sie hat aus ihrem Innersten heraus verstanden, dass ich sie spiegele und ihr zeige, wie es ihr wirklich geht. Manchmal dauert es ein wenig, wenn sie nicht mit sich in Kontakt ist.

Ich lehre sie, dass bei mir mit Druck nichts geht, bei ihr übrigens auch nicht.

Das Sein mit uns Pferden ist ein Geschenk, wir haben ein so großes „Feld“, das euch in andere Dimensionen trägt.

Wir sind keine Sportgeräte und keine Kuscheltiere, sondern Wesen, die Euch mit Eurem Innersten in Berührung bringen können. Dafür müsst ihr euch EINLASSEN können und uns als Seelen verstehen, die wir sind.

Für viele Zweibeiner ist die Erfahrung des Getragen Werdens schon ein Meilenstein, das erlebt ihr nur in der Kindheit. Nachdem ihr euch so angestrengt habt, alles allein zu schaffen, könnt ihr endlich mal wieder ganz LOSLASSEN.

Was für ein Segen, das zu erleben und diese Erfahrung machen zu dürfen.

Euer Don Paco

Published inNaturbuddha

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