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Fellnasen – weise Lebenslehrer für uns

Das Gesetz der Resonanz – Besitzer & Tierseele

Insbesondere am Anfang des Bewusstwerdungspfades eröffnet sich uns eine ganz neue Welt. Wir beginnen zu verstehen, wie unsere Energiefelder wirken und wie wir beständig im Informationsaustausch mit allen Wesen um uns herum sind.
Wir erfahren, dass alle Themen, die unerkannt in unserer Seele schlummern, sich ihren Weg zumeist äußerst leidvoll über Symptome in die Sichtbarkeit bahnen.

Aufgrund von Resonanzfeldern übertragen sich Trauer, Wut und andere nicht gelebte oder bewusst wahrgenommene Emotionen auf unsere vierbeinigen Begleiter, die spiegeln wie es uns wirklich geht.

Es mir ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass wir es zumeist mit sehr unbewussten Themen zu tun haben. In der Astrologie sprechen wir bei Symptomen von einer in den „Stoff, d. h. den Körper gefallenen Information“. Desto vehementer die Krankheit, desto unbewusster ist die darunter liegende Information für den Besitzer.

Ein chronisches Krankheitsbild, das sich über viele Monate und Jahre hinweg aufbaut, benötigt ebenso lange Zeit, um die Information (Erkenntnis) freizugeben, die für uns darin verborgen liegt.

Für den Besitzer birgt diese Phase der Heilung – im Sinne von Ganzwerdung –  Bewusstwerdung eine große Chance, wenn er bereit ist sich der Sprache seiner Tiere und damit der eigenen Seele zu öffnen. Mit viel Geduld, Güte uns selbst gegenüber – und vor allem ohne Selbstvorwürfe.

Vielleicht steht zu Anfang Widerstand und Ablehnung gegen diese Erkenntnis. Ich möchte dazu anregen, sich intensiv mit dem Gefühl zu beschäftigen und die Ablehnung bedingungslos anzunehmen, wenn es auch noch so schmerzt.

Diese zumeist großen und weisen Tier-Seelen, die uns manchmal ein Leben lang begleiten, spiegeln unerkannte seelische Themen und helfen uns auf dem Weg zu uns selbst und bei dem Prozess der Selbsterkenntnis. Das ist ein Geschenk!

Grundsätzlich gilt es sich zu vergegenwärtigen, dass das Leben mit uns kommuniziert und wir aufgefordert sind, uns diesem ewigen Lernprozess gegenüber zu öffnen.

Häufig bekommen Novizen (Einsteiger) auf dem Bewusstwerdungspfad anfangs ein Initiationserlebnis in Form einer spontanen Heilung.
Die Tierheilpraktikerin kommt, verabreicht ein Mittel und das Symptom verschwindet auf wundersame Weise, trotz Jahre langer erfolgloser Behandlung durch andere Tiermediziner.
Diese Erlebnisse möchten uns öffnen und uns zeigen wie geistig energetische Informationen wirken. Das Leben gewinnt an Dimension und Tiefe, es wird leichter und dennoch gehen die Lernprozesse immer weiter.

Allerdings gewinnt man auf dem Bewusstwerdungsweg auch den Eindruck, dass vorher – „als man noch nichts wusste und bewusst wahrnahm“ – alles besser und einfacher war. Plötzlich werden all die Baustellen klarer und die leidvollen Prozesse häufen sich in der subjektiven Wahrnehmung.

Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass es irgendwann aufhört und wieder „Ruhe“ einkehrt. Tief in uns schlummert der Wunsch nach dem ewigen Paradies und einer heilen Welt. Erst dann, wenn jeder von uns den Krieg in sich selbst, z. B. in Form von Ablehnung und Kritik uns selbst gegenüber beendet, Frieden in der Welt sein kann. Vielleicht regt dieser Satz zum Nachdenken an.

Jeder von uns ist aufgefordert seine seelische Wahrheit zu leben und sicherlich spüren viele derzeit, dass der innerseelische Druck zunimmt. Umso bereichernder und gelassener werden wir, wenn wir erleben, dass wir unser Leben gestalten können und mit unseren Vierbeinern wachsen dürfen.

Doch um nicht zu weit abzuschweifen, will ich auf unsere Thematik zurückkommen.

Tier = animal (engl.) = animus (lat.) = Seele
Sehr erhellend ist sich die Herkunft des Wortes Tier, im englischen animal und im Lateinischen animus anzusehen: animus bedeutet Seele.

Diese Form der Betrachtung über die Etymologie (Herkunft der Wörter) hilft unserem rationalen westlichen Verstand hinter den Schleier einer materialistischen Weltsicht zu blicken, der bestrebt ist zu trennen und keinen Bezug zu unserem Lebensumfeld herzustellen, während alle Erkenntniswege versuchen eine Verbindung zu den sog. „äußeren Phänomen“ herzustellen.

Zum Heilungs- und Bewusstseinsprozess
Trifft man eine begabte Tierheilpraktikerin, die mit klassisch homöopathischen Wirkstoffen behandelt, dann spricht sie die innerseelischen Themen an, die das Tier seinem Besitzer offenbart.

Diese Erfahrung ist unglaublich berührend und tiefgreifend, zu erleben wie das eigene Tier reagiert. Das Pferd kaut bei einem bestimmten Mittel oder der Hund atmet tief aus, wenn die richtige energetische Information verabreicht wird. Feinsinnige Menschen spüren die Behandlung gleichermaßen, beginnen zu weinen oder Emotionen tauchen auf.

Ist das nicht erstaunlich?

Hier kann man unterscheiden zwischen jenen, die sich bereits mit Selbsterkenntnis und Bewusstseinsarbeit beschäftigen und jenen, die glauben, dass man bei der richtigen Mittelgabe das Symptom heilt, was durchaus auch geschehen kann.
Zumeist gibt es nach einiger Zeit Rückfälle, spätestens dann sind wir aufgefordert hinzuschauen und uns gegenüber ehrlich zu sein. Es geht nicht um eine „Behandlung“, sondern um die Bereitschaft sich seinem Inneren gegenüber zu öffnen und die Sprache des Lebens zu verstehen.

Das ist ein lebenslanger Prozess, der ein Erkennen auf einer geistigen feinstofflichen Ebene erfordert, gleichsam ein zärtliches Annehmen der zum Teil sehr schmerzvollen Themen in uns.

Tritt eine Wiederkehr der Symptome ein, zweifeln wir an den Fähigkeiten der Heilpraktikerin oder an dem eingeschlagenen Erkenntnisweg. Das Gefühl der unendlichen Verantwortung wiegt schwer. Vielleicht schlummert auch eine bohrende Frage im Hinterkopf: Bin ich „schuld“ daran, dass mein Tier so leidet? Hat man ein wenig von den energetischen Zusammenhängen verstanden, leidet man am „schlechten Gewissen“ und Selbstvorwürfen.

Beispiel: Ein Pferd lahmt immer wieder vorne rechts, es wird Lycopodium (Schlangenfarn) verabreicht. Der Zustand verbessert sich, nach einigen Wochen kehrt das Symptom zurück. Der Prozess dauert mehrere Jahre bis die Besitzerin erkennt und erfühlt, dass es gilt sich vorwärts zu bewegen, sich zu trauen.

Viele deuten diese Informationen als konkreten Hinweis und versuchen über eine Handlung etwas zu ändern. Es geht jedoch um einen innerliche Erkenntnisprozess. Das Feststecken in alten Glaubenssätzen, z. B. aus der Kindheit („aus Dir wird eh nichts“) kann ein wesentlicher Hemmschuh sein. Es erfordert viel Zeit und Geduld diese zu entdecken. Ist die Erkenntnis wirklich gefühlt und erlebt, kann das Symptom gehen, weil wir die Lernaufgabe gelöst haben. Themen oder Projekte, die wir lange vor uns hergeschoben haben, können plötzlich umgesetzt werden.

Vor allem geht es darum, eine innere Verbindung zu unseren Tieren herzustellen, ihnen zu danken, ihnen mehr zu zuhören, uns tiefer hineinfühlen, weil sie immer bestrebt sind zu helfen und uns beizustehen.

Lauschen Sie zärtlich in sich hinein, seien Sie bei all dem sich selbst freundlich zugewandt und wenn Sie sich ärgern, dann versuchen Sie auch das anzunehmen.

Alles beginnt mit dem ersten Schritt,

Ihre

Iris Margarete Hesse

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Published inTierkommunikation

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